Obike lässt in Hamburg 10.000 Fahrräder verrotten

Das Teilen von Fahrrädern liegt im Trend. Firmen wie Stadtrad vergrößern ihre Flotten von Jahr zu Jahr und ermöglichen den unkomplizierten, umweltfreundlichen Trip durch die City. Doch zugleich wachsen in mehreren deutschen Städten die Probleme mit den silber-gelben Leihrädern von Obike. Der Anbieter eines Bike-Sharing-Systems hat kürzlich Insolvenz angemeldet: Nun stehen Hunderte Räder im Weg und sind häufig Ziel von Vandalismus. Zwar habe das Unternehmen aus Singapur Städten wie München oder Hannover versprochen, alle oder einige Räder wegzuräumen. Passiert sei aber nicht viel, heißt es von diversen Behörden.

In Hamburg hat Obike ein besonderes “Denkmal” an seine Versuche hinterlassen, den Markt des Bike-Sharing zu erobern. In einer Halle in Barsbüttel stehen 10.000 Fahrräder von Obike – bloß ist nie jemand damit gefahren. Der Hintergrund: In der Hansestadt hatte der Anbieter laut Verkehrsbehörde Mitte 2017 versucht, einen Fuß in den Markt zu bekommen, daraus wurde aber nichts. Nun hat Harald Ploß das Problem: Der Unternehmer hat die Lagerhalle in der Gemeinde an der Hamburger Stadtgrenze an Obike vermietet, doch er kommt an die Firma nicht mehr heran.

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