O-Bike verschwindet aus Zürich

Nachdem ihr Veloverleih nur mässigen Erfolg gehabt hat, gibt die Firma O-Bike in der Limmatstadt auf. Mehrere hundert Fahrräder werden aus dem Stadtbild verschwinden. Auch in Winterthur sind die Velos fast nicht mehr sichtbar.

Es waren einmal gelb-graue Fahrräder, die aus China kamen und in Zürich plötzlich überall herumstanden. Nach einem Jahr hat sich gezeigt: Die Firma O-Bike war mit ihrem Konzept nicht erfolgreich. Bis Ende Monat sollen rund 600 Velos eingesammelt werden. Mike Sgier, Sprecher des städtischen Tiefbau- und Entsorgungsdepartementes, bestätigte entsprechende Informationen des Senders Radio 1. Die Verantwortlichen von O-Bike hätten der Stadt versichert, alle Fahrräder geordnet aus dem Verkehr zu ziehen. Die Stadt gehe davon aus, dass sich O-Bike an diese Aussage halte.

Auch in Winterthur sind die Fortbewegungsmittel kaum mehr zu sehen. Ende April habe man mit O-Bike den letzten Kontakt gehabt, sagt Stadtpolizeisprecher Michael Wirz auf Anfrage. Das Unternehmen habe damals eine Gebühr wegen Falschparkierens bezahlt und rund 60 Velos abgeholt, welche die Stadt zuvor eingesammelt hatte. Vereinzelt gebe es zwar nach wie vor noch wild abgestellte O-Bikes, die man einziehe. «Wir haben ein Dutzend an Lager», ergänzte Wirz. Das Stadtbild prägten sie nicht mehr.

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