Neue Räder für 69 Euro: So enden Tausende Leihräder nach der “Obike”-Pleite

Fast ein Jahr lang standen 10.000 neue Fahrräder in einer Lagerhalle vor den Toren Hamburgs. Der Grund: Der Start des Leihrad-Anbieters “Obike” in mehreren deutschen Städten war gescheitert. Im Juli meldete der Fahrradverleih aus Singapur Insolvenz an (bento). Nun muss der Besitzer der Lagerhalle die Räder loswerden.

Direkt vor der Halle in der Stemwarder Landstraße 15 in Barsbüttelwerden die Räder jetzt für wenig Geld angeboten. Bis zum 31. August soll die Halle leer sein. “Im Notfall mache ich es selber”, sagt der Hallen-Besitzer.

Mitte 2017 versuchte Obike, im deutschen Markt Fuß zu fassen – vergeblich. Neben den Fahrrädern bei Hamburg bleiben 20.000 weitere Leihräder in ganz Deutschland und den Niederlanden zurück. Und wer Harald Ploß die Kosten erstattet, die für den Verbleib der Räder in seiner Lagerhalle entstanden, ist noch unklar. Als feststand, dass Obike der Start in Hamburg nicht gelingen würde, war das Unternehmen für ihn nach eigener Aussage nicht mehr erreichbar.

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